Mitglieder stimmen mit deutlicher Mehrheit gegen eine Vereinsfusion

Die gestrige außerordentliche Mitgliederversammlung, deren einziger Tagesordnungspunkt die Diskussion und anschliessende Abstimmung bzgl. einer Vereinsfusion des TTC RW Oberlar mit dem TTC Troisdorf war, war gut besucht, denn nicht nur fast alle aktiven Spieler, sondern auch viele inaktive Mitglieder des TTC waren erschienen. Das Interesse und der Wunsch nach Mitbestimmung in dieser für unseren Verein so wichtigen Fragestellung war offenbar groß.

Nach der Begrüßung der Anwesenden schilderte der 1. Vorsitzende Werner Schulte die aktuelle sportliche Situation und Perspektive des Vereins und berichtete über die bereits stattgefundenen Gespräche mit der Vereinsführung des TTC Troisdorf. Werner Schulte erläuterte insbesondere, dass statt einer Fusion im eigentlichen Sinne, bei der beide Vereine aufgelöst werden, um gemeinsam einen neuen Verein zu gründen, nur eine Aufnahme aller Mitglieder des TTC RW Oberlar in den TTC Troisdorf bei gleichzeitiger Übertragung des Vereinsvermögens an den TTC Troisdorf möglich sei.

Peter Kossmann schilderte wie alternativ der TTC RW Oberlar mit einer anderen Vereinsführung fortgeführt werden könne und wies auf die Risiken einer solchen Entscheidung hin. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass viele aktive und inaktive Mitglieder mit dem TTC RW Oberlar vor allem auch emotional verbunden sind.

Bei der notwendigen Abstimmung stimmten die anwesenden Mitglieder dann mit einer deutlichen Mehrheit gegen eine Vereinsfusion und damit für das Fortbestehen ihres Vereins. Im Anschluss traten Werner Schulte (1. Vorsitzender), Gabi Rumpel (2. Vorsitzende), Bernd Bergmann (Geschäftsführer) und Hartmut Lyczkowski (Sportwart) mit sofortiger Wirkung von ihren Ämtern zurück. Daraufhin wählten die Mitglieder folgende kommissarischen Vorstandsmitglieder: Peter Kossmann (1. Vorsitzender), Detlef Kranz (Geschäftsführer), Reiner Rossbach (Sportwart). Walter Küpper führt sein Amt als Kassenwart fort. Der neue Vorstand ist nun aufgefordert ordnungsgemäße Neuwahlen durchzuführen und kündigte an für diese Ämter auch zukünftig zur Verfügung zu stehen.

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